Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim

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Wichtiges Signal in schwierigen Zeiten

Verein der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim verdoppelt Stipendium für Hausautor*in

Der Verein der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V. erhöht das jährliche Stipendium für die Hausautor*innen des Nationaltheaters in zwei Schritten. In der laufenden Spielzeit steigt die Förderung von zuletzt 6.000,- € auf 9.000,- €. Ab Beginn der Spielzeit 2021/22 soll sie dann 12.000,- € betragen. Zusätzlich zu dem durch den Verein der Freunde und Förderer finanzierten Stipendium, über das der oder die ausgewählte Autor*in frei verfügen kann, stellt das Schauspiel des Nationaltheaters eine Wohnung, übernimmt Reisekosten und finanziert einen Stückauftrag.

Erster Hausautor des Nationaltheaters Mannheim war in der Spielzeit 1783/84 Friedrich Schiller, nachdem zuvor sein Erstling „Die Räuber“ hier zur Uraufführung gekommen war. Mit der Spielzeit 1996/97 konnte die Institution der Hausautor*innenschaft dank der Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim neu begründet werden. Seither profitierten 22 Autorinnen und Autoren von dem Stipendium. Hausautor der Spielzeit 2019/20 ist Necati Öziri, dessen Stück „Gott Vater Einzeltäter“ am 05.02.2021 in der Regie von Sapir Heller im Schauspielhaus des Nationaltheaters zur Uraufführung kommen wird.

Prof. Dr. Achim Weizel, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim, über die Erhöhung des Zuschusses: Die Institution des Hausautors ist ein bundesweit bewundertes Modell des NTM, die Unterstützung muss unbedingt den seit der Gründung veränderten Rahmenbedingungen angeglichen werden

Christian Holtzhauer, Schauspielintendant des Nationaltheaters Mannheim: „Die Verdopplung des Zuschusses zur Position der Hausautor*in unterstreicht, welche besondere Bedeutung die intensive Zusammenarbeit mit Theaterautor*innen für unser Haus hat. Sie macht außerdem deutlich, dass die Berufung als Hausautor*in eine besondere und überregional sichtbare Auszeichnung gerade für jüngere Autor*innen ist. Ich danke dem Verein der Freunde und Förderer herzlich, dass er in diesen für Künstler*innen und insbesondere Theaterautor*innen so schwierigen Zeiten solch ein ermutigendes Zeichen sendet.“