Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim

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Juni 2018 - Astrid Kessler

Begegnung 27.06.2018 mit Astrid Kessler

Begegnung 27.06.2018
mit Astrid Kessler

Zum zweiten Mal stand die beliebte Sopranistin den Freunden zu einer Begegnung zur Verfügung. Unter der Moderation von Albrecht Puhlmann, am Flügel begleitet von Robin Philip kam es zu einer Bilanz ihres künstlerischen Lebens vor und nach sechs Jahre Zugehörigkeit zum Ensemble. Nach ihrer Ausbildung in Nürnberg war die Sängerin längere Zeit freiberuflich tätig, der gelegentlich angedachte Wechsel in das Schauspielfach wurde wegen der Liebe zur Musik nicht vollzogen.

Astrid Kessler zeichnet eine große Liebe zur Operette aus, wobei sie die oft geäußerte Aussage „ das Leichteste ist das Schwierigste „ voll unterstrich. Astrid Kessler ist  bekannt für ihre eigenständige und intensive gestalterische Darstellung ihrer Rollen. Wie viele Sänger vor  ihr beklagte sie auch, dass bei Wieder-aufnahmen wenig Raum für eigene Interpretation gegeben ist.

Einen großen Raum nahmen die  Diskussionen über ihre erarbeiteten und geplanten Rollen ein. Für die Rolle der Salome fühlt sie sich noch nicht reif genug, Marschallin und Elisabeth im Tannhäuser  sowie die Rolle des Evchen in den Meistersingen in der nächsten Spielzeit   kommen dagegen ihren Neigungen entgegen .Ein großer Erfolg war die Abigaille in Nabucco im Theater in Saarbrücken. Sängerisch führte Astrid Kessler die Zuhörer über Hugo Wolfs  „ Gesegnet sei das Grün“ zum Gebet der Elisabeth aus Thannhäuser , um mit der temperamentvollen Darbietung der Nummer „der Vamp“ von Mischa Spolianski.